Pacific Rim, Banff & Jasper

In den letzten Tagen kam ich leider wenig zu bloggen, daher gibt es nun ein großes Update für die letzten Tage.UNd da ich gerade mit dem Upload der Bilder über das Handy ein paar Probeme habe, finde die sich nun alle am Ende des Beitrags in der Galerie.

Nach dem wir in Vancouver angekommen sind und die ersten Schritte auf Vancouver Island unternommen hatten, zog es und nach Tofino. Hier kann man gefühlt nur drei Dinge tun: als Aussteiger stranden, surfen oder zum Whale Watching starten. Da wir weder uns bisheriges Leben hinteruns lassen wollten, noch surfen wollten, blieb nur das Whale Watching für uns. Dabei haben wir auch tatsächlich drei Grauwale gesehen. Einen einzelnen bei der Nahrungssuche und eine Mutter mit Kabl, die dem Kalb angeblich gerade die Nahrungssuche in den flachen Küstengewässern beibrachte.

Neben den Walen haben wir auch noch einige Seeotter gesehen, die teilweise längere Zeit neben unserem Boot herschwammen und geradezu posierten.

Zum Abschluss kamen wir auch noch an einer Insel mit zahlreichen Seelöwenkolonien vorbei. Die Seelöwen machen einen unglaublichen Lärm.

Nach den Pazifikbewohnern sind wir dann noch ein wenig durch den Pacific Rim Nationalpark gefahren und haben uns langsam aber sicher auf den Weg nach Victoria gemacht, der Hautpstadt von British Columbia. Auf dem Weg kamen wir noch in Nanaimo vorbei, der größten, aber nicht unbedingt schönsten Stadt auf der Insel.

In Victoria ist das Parlamentsgebäude ein absolutes Muss.

Vancouver Island haben wir dann mit der Fähre in Richtung Tsawwassen verlassen. Unser nächstes Ziel hieß Banff. Doch an einem Tag war das nicht erreichbar, also mussten wir noch eine Nacht in dem idylischen Hope einlegen. Der Ort ist so schön, das wir uns außer dem Diner und dem Motel nicht angesehen haben. So erholt erreichten wir am nächten Tag das weltbekannte Banff.

Von Banff aus unternahmen wir einen zweitägigen Treck in die Rockie Mountains. Hier sahen wir einige Waipiti Hirsche, die erstaunlich nah kamn und sich an uns scheinbar nicht störten.

Über den Ice Fields Parkway fuhren wir dann von Banff in Richtung Jasper. Auf dem Weg gab es viel unglaubliche Landschaften zu sehen. Unter anderem den bekannten Lake Louise, das Columbia Icefield und die Athabasca Falls. Ach ja und irgendwann lief uns auch noch ein Braunbär vor die Nase, mitten auf dem Highway.

Tag 2 – Auf dem Weg nach Vancouver Island

Der Tag begann für uns mit einem typisch noramerikanischen Frühstück in einem Diner. Dort gab es Pancakes mit Bacon, Bratwürstchen und Spiegelei, dazu Kaffee soviel man möchte. Für mich war das eine völlig neue Erfahrung. Im Urlaub mag das dann und wann mal okay sein, aber auf Dauer wäre das nichts für mich.

So ging es dann gut gestärkt, über einen Zwischenstop in einem Walmart, auf den Weg nach Vancouver Island. Auf dem Weg zu Fähre haben wir uns noch einen Wasserfall angeschaut und dabei ersten Kontakt mit der wilden und gefahrlichen Natur Kanadas aufgenommen.

Weiter ging es, über den Lighthouse View, von dem man einen schönen Blick auf Vancouver hätte, wenn es nicht so diesig gewesen wäre. So gab es nur ein paar Bilder vor der Kulisse des Leuchtturms, denn mehr war leider nicht zu machen.

image

Der Leuchtturm und ich

Nach einer kleinen Irrfahrt haben wir dann irgendwie auch den Weg zum Fähranleger gefunden und musste auch nicht allzulange auf die Abfahrt der Fähre warten. Die Fahrt dauert knapp zwei Stunden. Dank des immer noch diesigen Wetters gab es wieder keine schönen Panoramabilder.

image

Auf der Fähre nach Vancouver Island

Auf Vancouver Island haben wir uns noch ein paar kleine Wasserfälle, die little Qualicum Falls, und einige, zugegeben recht große, Douglasien angeschaut. Da es in Kanada scheinbar keine großen Gebäude gibt, musste der schiefe Turm von Pisa als Größenvergleich herhalten.

image

Der besagte Vergleich

Von all der Natur, die immer sehr gut mit dem Auto erreichbar war, und wir nie weiter als wenige hundert Meter laufen mussten, völlig erschöpft machten wir uns auf die Suche nach einem Abendessen. In der Perle des Pazifiks ‚Alberni‘ war das gar nicht so einfach. Denn in der Innenstadt gab es nichts. Schließlich fanden wir dann doch noch etwas in dem örtlichen Einkaufzentrum. Die Nacht verbrachten wir dann auf einem Campingplatz des örtlichen Regionalparks (Lake Sproat Provincial Park). Nach dem die Zelte aufgebaut und das Auto direkt davor geparkt war, liesen wir den Abend am Seeufer ausklingen.

image

Sproat Lake

Tag 1 – Flug nach Kanada 🍁

Von Frankfurt flogen wir über Amsterdam nach Vancouver. Der Flug von Frankfurt nach Amsterdam isr für in inzwischen ja schon Routine. Daher gibt es hier nichts besonderes zu berichten. Der Flug von Amsterdam nach Vancouver war dann mit seinen neun Stunden schon eher anstrengend. Neun Stunden sitzen ohne ein Mal aufzustehen und sich dabei auch nicht wirklich bewegen zu können ist echt hart, aber wie heißt es so schön: „Aber irgendwas ist ja immer!“

Der Flug an sich war ruhig und wir kamen pünktlich in Vancouver an. Auf dem Flug konnten wir leider nicht viel von unserer schönen blauen Kugel sehen, da wir meistens über Wolken flogen. So entzog sich Island unseren Blicken und von Grönland haben wir auch nicht mehr als ein paar Gipfelspitzen, die aus den Wolken herausragten, gesehen.

Dafür gab es dann einen Blick auf das ewige Eis im Nordatlantik

image

Das ewige Eis

Nach der Ankunft in Vavncouver haben wir unseren Mietwagen am Flughafen abgeholt und sind dann direkt, quer durch die Stadt, in unser Hotel gefahren.

In den Hotels haben wir nur unser Gepäck abgeladen und sind gleich wieder los gezogen um uns in der Stadt mit Hendrik zu treffen. Zu viel waren wir aber nicht mehr zu bewegen, so blieb es bei einem Abendessen und einem Bierchen auf Granville Island. Durch den Flug und die Zeitverschiebung war es zwar lokal erst kurz nach sieben, aber für uns war es bereits vier Uhr morgens.

image

Skyline von Vancouver

Der Fall der Masten

Heute Mittag fielen, nach über 60 Jahren, die drei Masten des Senders des AFN in Oberursel Weißkirchen. Die drei 86m hohen Masten wurden Anfang der 50er gebaut und sendeten bis 2013 das Programm des AFN auf der Mittelwellenfrequenz 873 kHz.

Der Bau der Anlage hat gut ein Jahr gedauert, der Abriss der Masten ging hingegen in wenigen Sekunden von statten.

Vom Fall der Masten habe ich auch noch ein kleines Video gemacht, dass ich hier natürlich nicht verheimlichen will:

Damit ist ein Stück Technik zur Geschichte geworden und Weißkirchen hat ein Wahrzeichen verloren.