Laserdrucker Brother HL-2035 unter (Arch) Linux

Irgendwie habe ich noch nie von meinem Laptop auf meinem Laserdrucker, einem Brother HL-2035,  zu Hause gedruckt. Jetzt kam aber die Situation, dass ich genau das wollte. Also, den Drucker aus der Ecke heraus gekramt, angeschlossen und automagisch wurde der Drucker erkannt.

Aber dann kam das unangenehme Erwachen: Er druckte nicht. Als Treiber wurde der, von Brother empfohlene, HL-2030 verwendet, da es für den HL-2035 keinen eigenen Linuxtreiber gibt. Aber damit wollte der Drucker partout nicht drucken. Er fing zwar ein wenig an zu blicken, so als würde er Daten empfangen. Doch weiter passierte nichts.

Nach einiger Recherche habe ich dann herausgefunden, dass man den Treiber für den Brother HL-1250 verwenden muss. Damit funktioniert alles so, wie es funktionieren soll.

LibreOffice -> MediaWiki Export

Ein schnelle Information nebenbei: Wer mal eben einen wohlformatierten Text in ein MediaWiki kippen will, wird schon bald an der grottigen Syntax derselben zerbrechen. Damit das alles etwas einfacher geht, gibt es einen LibreOffice Wiki Publisher. Der ist zwar standardmäßig nicht dabei, lässt sich aber auf debianoiden Linuxen schnell und einfach mittels apt-get install libreoffice-wiki-publisher installieren. Weiterlesen

Libreoffice Massenexport / -druck

Man kennt das Problem: Man hat einen ganzen Stapel an Dokumenten in LibreOffice erstellt und möchte nun alle ausdrucken oder als PDF exportieren. Dazu könnte man alle Dateien einzeln öffnen, was eine Menge Arbeit macht, die keinen Spaß macht, oder man nutzt die Kommandozeile. LibreOffice hat eine recht mächtige CLI.

Alle Dokumente in einem Ordner drucken:

libreoffice --writer -p --headless *.odt

Auf ähnliche Weise kann man auch alle Dateien in einem Ordner als PDF exportieren:

libreoffice --headless --convert-to pdf *.odt

Das *.odt lässt sich nun natürlich beliebig durch Dateinamen oder so ersetzen.

Die Suppe sichern

Die Suppe ist mit Sicherheit in toller Dienst, aber leider ist die Erreichbarkeit und Stabilität des Dienstes eher “wackelig”. Die Zukunft der Suppe ist auch nicht so wirklich bekannt und ein wirkliches Businessmodell dahinter kennt auch keiner. Daher rechne ich leider ständig mit dem endgültigen Aus der Suppe. Da ich aber meine Inhalte nicht verlieren möchte, da es manchmal auch Spaß mach in der Suppe weiter nach unten zu scrollen und zu schauen, was man so vor einer Woche, einem Monat, oder gar einem Jahr lustig, witzig oder einfach nur schön fand, will ich diesen nicht verlieren.

Daher sichere ich nun regelmäßig meine Suppe (alle von mit geposteten oder rebloggten Einträge). Dazu verwende ich das Script “soup-backup.sh” von neingeist. In dem ReadMe zu dem Script steht zwar in der ersten Zeile, dass das Script nicht mehr funktioniert, der der RSS-Export der Suppe kaputt sei, aber dem ist nicht so. Der tut und damit auch das Script.

Die Installation ist denkbar einfach. Das Script auf dem Rechner, von dem aus die Backups gemacht werden sollen, ablegen und mit

./soupbackup.sh http://www.soup.io/export/$komischerhash.rss

aufrufen. Den Export-Link, den man dem Script als Parameter übergeben muss, findet man übrigens gut versteckt in den Einstellungen der Suppe unter dem Punkt Privacy / Privatsphäre und dann der kleine, graue Button Export (RSS) / Exportieren (RSS) (siehe Bild)

Link auf den RSS-Feed der eigenen Suppe

Link auf den RSS-Feed der eigenen Suppe

Das Script dann am Besten via Cron regelmäßig aufrufen und schon hat man eine tolle Sicherung seiner Suppe. Und das Script sicher nur die neuen Inhalte, die seit dem letzten Sicherungslauf dazu kamen, geht also schonend mit Bandbreite und Speicherplatz um.

Jetzt habe ich viel von meiner Suppe geredet, aber sie nirgends verlinkt. Daher hier der Link: http://telegnom.soup.io

Und nun viel Spaß beim Sichern eurer Suppen!