Webbased RSS-Reader gesucht – und gefunden!

Schon seit längerem benutzte ich den Google Reader. Eigentlich war ich mit den Funktionen super zufrieden. Die Weboberfläche ist leicht zu bedienen, verfügt über Features die ich von einem Feed-Reader erwarte und es gibt Apps für Android mit denen man die Abbonierten Feeds lesen kann. Das Problem ist aber, dass es sich dabei um einen dieser Cloud-Dienste handelt, die man ja eigentlich nicht haben will, weil man wieder einen Teil seiner Daten aus der Hand gibt. Praktisch, aber vom Datenschutz her alles andere als ideal. Daher war ich auf der Suche nach einem webbased RSS-Reader, den ich auf meinem eigenen Server laufen lassen kann. Nach kurzer Suche hatte ich einige vielversprechende Kandidaten gefunden. Den Ausschlag mich für Tiny Tiny RSS zu entscheiden gab die Tatsache, dass es eine Android-App gibt, die an die API von Tiny Tiny RSS andockt und so das bequeme lesen auf einem (Android-) Smartphone ermöglicht.

Die Installation ist denkbar einfach. Tar-ball in den gewünschten Ordner entpacken, die mitgelieferte SQL-Datei in eine Datenbank importieren (leget die benötigten Tabellen an) und schließlich noch einige Einstellungen in der config.php anpassen. Dabei gibt es eine kleine Stolperfalle: Am Ende der Config findet man den Punkt isconfigured. Den muss von von false auf true ändern, sonst “startet” Tiny Tiny RSS nicht und meckert.