Webbased RSS-Reader gesucht – und gefunden!

Schon seit längerem benutzte ich den Google Reader. Eigentlich war ich mit den Funktionen super zufrieden. Die Weboberfläche ist leicht zu bedienen, verfügt über Features die ich von einem Feed-Reader erwarte und es gibt Apps für Android mit denen man die Abbonierten Feeds lesen kann. Das Problem ist aber, dass es sich dabei um einen dieser Cloud-Dienste handelt, die man ja eigentlich nicht haben will, weil man wieder einen Teil seiner Daten aus der Hand gibt. Praktisch, aber vom Datenschutz her alles andere als ideal. Daher war ich auf der Suche nach einem webbased RSS-Reader, den ich auf meinem eigenen Server laufen lassen kann. Nach kurzer Suche hatte ich einige vielversprechende Kandidaten gefunden. Den Ausschlag mich für Tiny Tiny RSS zu entscheiden gab die Tatsache, dass es eine Android-App gibt, die an die API von Tiny Tiny RSS andockt und so das bequeme lesen auf einem (Android-) Smartphone ermöglicht.

Die Installation ist denkbar einfach. Tar-ball in den gewünschten Ordner entpacken, die mitgelieferte SQL-Datei in eine Datenbank importieren (leget die benötigten Tabellen an) und schließlich noch einige Einstellungen in der config.php anpassen. Dabei gibt es eine kleine Stolperfalle: Am Ende der Config findet man den Punkt isconfigured. Den muss von von false auf true ändern, sonst “startet” Tiny Tiny RSS nicht und meckert.

Gedankenablage

Mir gehen oft Dinge durch den Kopf.
Da mir das ständige Getrappel auf die Nuss geht, schreibe ich sie auf!
frei nach Jochen Malmsheimer

Ich mache mir seit einiger Zeit Gedanken um eine Microblog-Software, da mir für “mal schnell was aufschreiben” die gänigen Lösungen zu aufgeblasen sind. Daher habe ich mich hingesetzt und mir meine eigene Blogsoftware geschrieben. Die ist allerdings noch lange nicht fertig und kann daher noch nicht runtergeladen werden, da ich noch elementare Dinge, auch an der Datenstruktur, verändern werde.
Im wesendlichen zeichnet sich die Software durch folgende Punkte aus:

  • schlichtes Design
  • klein und schnell
  • keine unnützen Funktionen
  • reduziert auf Text
  • Autolinker, der definierte Tags im Text automatisch verlinkt
  • Ein Benutzer pro Blog, daher keine aufwändige Benutzerverwaltung
  • einfache Syntax für minimale Formatierungen

Die aktuelle Roadmap findet sich hier: http://gedankenablage.de/index.php?id=2

Bilderseiten mit Pixlie

Logo des Bilergalerie-Frameworks pixlie

Pixlie, die kostenlose Bildergalerie

Ich war auf der Suche nach einem geeignetem Script für meine Bilderablage (pics.telegnom.org). Das früher von mir verwendete Gallery2 war mir zu aufgedunsen, schwer fällig und für meine Zwecke absolut over-powered. Also musste etwas kleineres und “leichteres” her. Bei der langen Suche und nach unzähligen Testinstallationen bin ich auf Pixlie gestoßen. Dabei handelt es sich zwar weniger um eine fertige Galerie als um ein Framwork für eben ein solche, aber das bisschen HTML und CSS drumherum sollte kein Problem darstellen.

Die Handhabung von Pixlie ist für den Administrator vielleicht etwas ungewohnt, da die Bilder hier nicht wie bei den meisten anderen Bilderscripten per Formular hochgeladen werden müssen, sondern per via FTP oder sonstigem Transfermechanismus in den ./upload ordner kopiert werden müssen. Gerade bei großen Bildermengen ist die sehr angenehm. Man kann in dem Ordner auch Unterordner anlegen, welche dann auch als Ordner innerhalb der Galerie angezeigt werden. Damit kann man Bilder schnell und einfach kategorisieren. Die Beschriftungen der Bilder werden standardmäßig aus den EXIF/IPTC-Tags ausgelesen. Man kann sich (fast) alle EXIF/IPTC-Tags ausgeben und anzeigen lassen. Es gibt aber auch hierfür Plugins, dass man die Beschriftungen der Bilder in externen Dateien ablegen kann.

Die Installation ist denkbar einfach. Pixlie kommt in einer .zip Datei und wird einfach in einen Ordner entpackt. Eigentlich wird nur die Datei pixlie.php benötigt und die beiden leeren Ordner (kann man auch auf andere Ordner konfigurieren). Die beispiel.php enthält nur ein Minimal-Beispiel zur Verwendung von Pixlie. Wie man Pixlie in seine Seite einbindet ist aus der Beispiel.php und den Beispielen auf der Pixlie-Homepage leicht zu ersehen. Auf der Pixlie-Homepage gibt es im Forum auch zahlreiche Plugins für Pixlie. So ist die von mir verwendete Breadcrumb auch ein Plugin.

Wer also ein schlanke und einfach zu bedienende Galerie sucht und sich vor ein wenig HTML/CSS Gefrickel nicht scheut (dadurch aber 100%ig an sein Design anpassbar) kann in Pixlie das ideale Galerietool finden.