Nicht oft, aber manchmal kann es nötig sein die ctime (change time) einer Datei zu verändern. Das ist leider mit den Boardmitteln der gängigen Distributionen nicht möglich, Abhilfe schaft hier das Programm stroke. Damit ist es, im Gegensatz zu touch, möglich neben der atime und der mtime auch die ctime zu verändern. Auf der Seite des Tools kann man sich die Quellen runter laden. Das Bauen ging schnell und einfach, jedenfalls unter meinem Ubuntu 10.04 LTS.
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DICOM-(Röntgen)Bilder in pngs umwandeln

Innenansichten eines Knies
DICOM ist ein offener Quasistandard zum Austausch von “medizinischen” Bildern, also CT, Röntgen, etc. Wenn man von einem Arzt eine CD mit seinen Bildern bekommt, ist da nur ein “Viewer” für Windows drauf, was einem unter Linux nicht so viel hilft. Es gibt aber medcon, ein Tool das verschiedene “medizinische Bildformate” umwandeln kann. Unter Ubuntu 10.10 ist medcon in den Quellen und man kann es einfach mit apt-get install medcon installieren. Danach kann man die Bilder mit medcon -c png -f $originaldatei -o $ausgabedatei in PNGs umwandeln, die man dann wieder problemlos anschauen kann ;)
Softwareraid (5) mit Debian Squeeze
Wie man einen Raid 5 (über 4 Platten) unter Debian Squeeze zusammen zimmert ist nachfolgend beschrieben. Ich gehe davon aus, dass die Platten /dev/sdb,c,d,e verwendet werden.
- mdadm Installiern
apt-get install mdadm
- Platten “deformatieren”
fdisk /dev/sdb,c,d,e
mit “d” alle Partitionen löschen. Fdisk mit “w” beenden, um die Änderungen auf die Platte zu schreiben.
- Raid bauen
mdadm --create --level=5 --raid-disks=4 --bitmap=internal /dev/sd["bcde"]1
- Dateisystem erzeugen
mkfs.ext4 /dev/md0
Und schon ist der Zauber fertig ;)
Firefox synchronisieren
Mit Mozillas Firefox Plugin “Weave” kann man seine Firefox-Installationen auf mehreren Rechner synchronisieren. Dabei kann Weave mehr als die bekannten Plugins wie “XMarks”. Denn Weave synchronisiert nicht nur Lesezeichen und gespeicherte Passwörter, sondern kann auch die Historie und offene Tabs synchronisieren. Das beste daran ist aber, dass man dazu seine Daten noch nicht einmal in fremde Hände geben muss. Wer über einen eigenen Webserver verfügt, kann sich seinen eigenen Weave-Server aufsetzen, und das ohne all zu großen Aufwand. Wie man es macht beschreibe ich im folgenden:
Es gibt zwei Versionen des Weave-Servers. Zum einen gibt es den “original” Mozilla Weave Server, den ich mir allerdings nicht weiter angesehen habe, und zum anderen den Weave Minimal Server, auf dessen Installation ich hier im Folgenden näher eingehen werde. Für eigene Installationen empfiehlt Mozilla auch die Verwendung der in PHP implementierten minimal Version.
Voraussetzung für den Betrieb des Weave Minimal Server
- Laufender Webserver (Apache oder Lighttpd funktionieren)
- php > 5.0 (?)
- sqlite
Weiterhin benötigen man Zugriff auf die Konfiguration des Servers. Bei Apache dürfte auch htaccess reiche, da man einen Rewrite einrichten muss.
Installation
Die Installation ist denkbar einfach. Der Tarball wird in ein Verzeichnis des Webservers entpackt (z.B. /var/www/weave). Die Benutzerrechte der Dateien müssen so angepasst werden, dass der Benutzer unter dem der Webserver läuft die Dateien lesen und ausführen kann. Weiterhin muss der Benutzer das Verzeichnis der Installation beschrieben dürfen, um die SQlite Datenbank anlegen zu können. Nach dem die Dateien entpackt und die Rechte angepasst wurden, muss die Konfiguration des Webservers um die oben bereits erwähnte Rewrite-Regel erweitert werden.
Bemerkungen
Es ist prinzipiell möglich den Server auf http zu betreiben. Ich schließe mich an dieser Stelle allerdings der Meinung Mozillas an, dass dies wenig ratsam ist. Immerhin werden hier Psswörter etc. übertragen. Auch wenn die Passwörter von dem Firerox-Plugin verschlüsselt werden, rate ich jedem an dieser Stelle https einzusetzen.
JOSM SVN-Updater
Ich wurde heute im Openstreetmap IRC mal freundlich gebeten ein neues Feature in mein Script einzubauen. Es wurde gewünscht, dass man auch die lokal vorhanden Quellen neu kompilieren kann. Da ich gerade nichts besseres zu tun hatte, habe ich mich auch gleich ans Werk gemacht und das Script entsprechend erweitert.
Da ich bisher zu dem Script hier recht wenig geschrieben habe, gibt es also noch ein paar Worte dazu:
Das Script lädt immer die aktuellste JOSM Version aus dem SVN herunter und kompiliert sie. Damit das funktioniert müssen drei Bedingungen erfüllt sein:
- Internetverbindung muss bestehen
- svn muss installiert sein
- und ant muss installiert sein.
Wenn die Bedingungen erfüllt sind, reicht es das Script aufzurufen und schon erhält man die neuste JOSM Version. Also bleeding edge so zusagen.
Das Script kann mit einigen (bislang 3) Optionen gestartet werden.
- -h: zeigt eine kurze Hilfe an und beendet das Script
- -m: legt fest wieviel Heap der Java-VM maximal zur Verfügung stehen soll. Die Angabe muss in MB erfolgen!
- -r: lokalen Quellen erneut kompilieren
Hinter diesen Schaltern kann man noch den Pfad zu einer gpx-Datei oder einer osm-Datei angeben, die dann automatisch in JOSM geöffnet wird.
Das Script kann man sich bei Github runter laden. Wer sich die lange Github-URL nicht merken will, kann es mit dieser versuchen: http://bit.ly/josmsvn
Wer einfach nur ein Script sucht um JOSM runter zu laden und zu starten, dem sei das Script von Cobra ans Herz gelegt.
Josm svn-script
Ich benutze gerne die aktuellste JOSM-Version. Da ich es Leid war immer manuell das SVN auszuchecken und die source zu kompilieren habe ich ein Script dafür geschrieben, dass mir diesen Job abnimmt. Das Script findet sich bei github: http://github.com/telegnom/JOSM-SVN-Updater
Garmin .tcx nach .gpx konvertieren
Ich habe das Problem, dass aus meinem Garmin-Navi leider nur .tcx Dateien herausfallen, was ein garmineignenes Format für GPX-Tracks ist. Leider können die wenigsten Programme damit direkt etwas anfangen. Um die Tracks wirklich nutzen zu können, sollte man sie in das .gpx Format umwandeln, dass die meisten Anwendungen (eigentlich alle die ich brauche) verstegen. Für die Konvertierung der Dateien benutze ich GpsBabel. Leider ist der Aufruf über die Kommandozeile etwas kryptisch und da ich es nicht täglich nutze vergesse ich immer wieder die Syntax. Um das zu verhindern habe ich mir ein kleines Script gebastelt, dass alle .tcx Dateien im angegebenen Verzeichnis in .gpx Dateien umwandelt. Nichts großes, aber für mich ein wichtiges und praktisches Helferlein:
