mpd – Lautstärke regeln mit alsa

Bei meiner neuen MPD-Installation wollte sich die Lautstärke nicht remote regeln lassen. Im alsamixer hatte ich gesehen das der “Ausgabekanal” Master heißt. In der /etc/mpd.conf steht jedoch bei mixer_control Default als Voreinstellung. Als das passend geändert und schon lässt sich auch die Lautstärke regeln :) Hier noch er entsprechende Ausschnitt meiner mpd.conf

audio_output {
	type		"alsa"
	name		"My ALSA Device"
	device		"hw:0,0"	
	format		"44100:16:2"
	mixer_device	"default"	
	mixer_control	"Master"
	mixer_index	"0"
}

Sicher surfen mit https-everywhere

Das man sich nicht ungeschützt im Web bewegen sollte ist nichts neues. Von der EFF (http://eff.org) gibt es nun  ein praktisches Addon (https-everywhere) für Firefox dazu. Das Addon verfügt über einen lokal hinterlegten Regelsatz nach dem ihm bekannte Seiten auf die jeweilige https-Version der Seite umgeleitet werden.  Da man das Addon über XML-Files weitere Regeln beibringen kann, ist es ein leichtes auch eigenen Regeln zu erstellen. Die Regeln sind etwas versteckt in einem Ordner der Firefox-Konfiguration abgelegt. Unter Linux ist das: ~/.mozilla/firefox/$RND.default/extensions/https-everywhere@eff.org/chrome/content/rules Für die Seiten des Chaos Computer Clubs Frankfurt habe ich ein entsprechende XML-Datei erstellt (siehe unten). Einfach das XML-Zeug am Ende in eine neue Datei in dem genannten Ordner  einfügen und Firefox neu starten. In den Einstellungen des Addons noch einmal überprüfen das die Regel auch aktiviert wurde. Schon kann es los gehen. Es werden nicht nur die Seiten des Blogs, sondern auch alle Subdomains (wiki, git, mailman) entsprechend umgeleitet. Besonders nützlich aus unsicheren Netzen wie dem auf dem 27c3  :)

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<ruleset name="ccc-ffm.de">
 <target host="ccc-ffm.de" />
 <target host="*.ccc-ffm.de" />
 <rule from="^http://ccc-ffm\.de/" to="https://ccc-ffm.de/"/>
 <rule from="^http://([^/:@]*)\.ccc-ffm\.de/" to="https://$1.ccc-ffm.de/"/>
</ruleset>

Jimmy mit AdBlock aus der Wikipedia verbannen

Q’n'D: Hier eine kleine AdBlock plus Regel um Jimmy Wales aus der Wikipedia zu verbannen.

/w/index.php?title=*:bannercontroller

Einfügen kann man die Regel wenn man im Firefox mit AdBlock plus Strg+Shift+E drückt und dann auf neue Regel klickt. Viel Spaß mit der walesfreien Wikipedia!

Update: Mit der Regel wird man auch den sympathischen Herren der Wikimedia Deutschland wieder los!

Spaß-Update: So bekommt man Inte aus dem Raumzeitlabor-Wiki raus:

raumzeitlabor.de#div(id=siteNotice)

Tabs im Firefox

Wer gerne mit vielen Tabs surft, der kennt sicherlich das Problem, dass der Firefox immer nur einige “wenige” Tabs in der Zeile anzeigt und sie dann zur Seite aus dem Bild schiebt. Das finde ich weder schön, noch praktisch, eher unübersichtlich, da man nicht mehr erkennen kann, welche Tabs man aktuell hat.  Die Tabs kann man im Firefox nur in der Reihenfolge durchtabben (Strg+Tab), in der sie geöffnet wurden. Schöne fände ich es, wenn man sie in der Reihenfolge antabben könnte, in der man sie zuletzt im “geöffnet” hatte. Also schnell zwischen zwei, drei Tabs hin- und herspringen. All dies kann der Firefox normalerweise nicht. Mit Hilfe des Plugins Tab Mix Plus, kann man die Tabverwaltung des Firefox um einige, teilweise sehr mächtige Funktionen erweitern. Die beiden von mir beschriebenen Probleme löst das Plugin hervorragend.

So gut wie das Plugin Funktioniert, so schlecht ist leider das Einstellungsmenü. Hier gibt es viel zu viele UnterUntermenüpunkte. An der Stelle könnte der Autor evtl. mal nachbessern.

Hier nur die Vorgehensweisen, wie man diese Funktionen in dem Plugin aktiviert.

Tabs mehrzeilig anzeigen

Extras > Addons > Tab Mix Plus > Einstellungen > Aussehen > Tab-Leiste > „Bei zu vielen Tabs diese“: mehrzeilig anzeigen

Tabs in der Reihenfolge der letzten Benutzung durchtabben

Extras > Addons > Tab Mix Plus > Einstellungen > Verhalten > Tab-Funktionen > Mit Strg+Tab in der Reihenfolge der letzten Benutzung durch Tabs navigieren

Eistee selbst gemacht

Übersicht über die Zutaten des Eistees

Zutaten für den Eistee, ohne die Eiswürfel, die hätten sich bei der Hitze sofort verflüssigt.

Gekaufter Eistee ist mir persönlich oft viel zu süß. Daher habe ich mich dazu entschlossen es einmal mit selber kochen zu versuchen. Das Ergebnis hat mich sehr überzeugt (nomnomnom, lecker!).  Für meinen Eistee habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 3 Liter heißes Wasser
  • 4 Beutel Pfefferminztee
  • 4 TL Schwarztee
  • 1 große unbehandelte Orange
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • frische Pfefferminze
  • 40 Gramm braunen Rohrzucker
  • Unmengen Eiswürfel ;)
Der fertige Eistee

Der fertige, noch etwas warme, Eistee

Nun habe ich aus dem heißen Wasser und den Tees 3 Liter einer Schwarztee / Pfefferminztee Mischung gekocht. Den Tee habe ich dabei länger als üblich ziehen lassen. Etwa 10-15 Minuten. Während der Tee zog, schnitt ich die Orange und die Zitronen in kleine Stückchen und gab sie zusammen mit dem Zucker und der Minze in ein große Gefäß. Nachdem der Tee fertig war, habe ich die Eiswürfel in den Kübel gegeben und anschließend den heißen Tee darüber gegossen. Ich hatte an mehreren Stellen gelesen, dass es wichtig ist, dass der Tee sehr schnell abkühlt, da er ansonsten beim Abkühlen trüb wird.

Das ganze stellte ich noch für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank. Fertig war das perfekte Sommergetränk! Für morgen habe ich schon wieder einen Kessel angesetzt

Columbus V-900 als GPS-Maus (Ubuntu)

Nach folgendem Rezept habe ich es geschafft, den Logger als Bluetooth GPS-Maus unter Ubuntu zum fliegen zu bekommen:

hcitool scan

Hier den Datenlogger raus suchen und die Hardware-Adresse des Loggers notieren / in der Zwischenablage speichern.

 sdptool browse xx:xx:xx:xx:xx:xx (Hardware-Adresse des Loggers)

Hier suchen wir nach dem Eintrag, der den Kanal des Loggers angibt. Die Zeile fängt mit “Channel” an.

Nun muss die rfcomm.conf editiert werden. Die Datei liegt in /etc/bluetooth/ Sie ist folgendermaßen aufgebaut:

#
# RFCOMM configuration file.
#
rfcomm0 {
# Automatically bind the device at startup
bind yes;
# Bluetooth address of the device
device 00:18:E4:1F:DC:A7;
# RFCOMM channel for the connection
channel 1;
# Description of the connection
comment "Columbus V-900 GPS-Logger";
}

Hier müssen folgende Einträge angepasst werden – eigentlich alle ;)

  1. bind: ist standardmäßig auf no gesetzt, wir ändern es auf yes
  2. device: hier muss die Hardware-Adresse des Loggers eingetragen werden
  3. channel: hier wird der Wert aus dem vorherigen Schritt eingetragen (i.d.R 0)
  4. comment: Hier kann man irgendwas eintragen, ein Kommentar halt!

Nun sollte sich rfcomm starten lassen. Vorher gehen wir aber sicher, dass es das Device nicht schon gibt… Also erst mal

rfcomm release 0

Nun sind wir sicher, dass es kein entsprechendes Device mehr gibt. Also können wir die Verbindung starten.

  • rfcomm connect 0

Nun sollte folgende Meldung auf dem Terminal erscheinen:

...connected /dev/rfcomm0 to xx:xx:xx:xx:xx:xx (Hardware Adresse)
...Press CTRL-C for hangup

In einem weiteren Terminal können wir nun gpsd starten.

gpsd -n -N -D4 /dev/rfcomm0

Dabei sind -n und -N wichtig. -N verhindert das “der Dienst” in den Hintergrund geschoben wird und -n besagt dass auch GPS-Daten vom Device abgefragt werden, wenn kein Client auf den gpsd zugreift. Ohne die beiden Optionen hatte ich teilweise erhebliche Probleme die Verbindungen stabil zu halten.  -D4 Gibt das Debug-Level an. Ich lasse mir hier gerne etwas mehr anzeigen ;)

RoyalTek RGM-3800

RoyalTek RGM-3800 mit Zubehör

RoyalTek RGM-3800 mit Zubehör

Der RoyalTek RGM-3800 spricht Standardmäßig nicht mit Linux. Es gibt allerdings einige Programme mit denen man den Logger auch komfortabel unter Linux verwenden kann.
  • Informationen zum Logger im OSM-Wiki
  • http://code.google.com/p/rgm3800py/
  • http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Royaltek#RoyalTek_RGM-3800
  • http://www.markus-dollinger.de/2007/11/02/preiswertes-geo-tagging-mit-dem-royaltek-rgm-3800/

Sobald der Logger geliefert ist, werde ich ihn hier noch ein wenig genauer vorstellen, auch wenn auf der Seite im OSM-Wiki schon recht viel zu dem Logger geschrieben wurde.