Columbus V-900 als GPS-Maus (Ubuntu)

Nach folgendem Rezept habe ich es geschafft, den Logger als Bluetooth GPS-Maus unter Ubuntu zum fliegen zu bekommen:

hcitool scan

Hier den Datenlogger raus suchen und die Hardware-Adresse des Loggers notieren / in der Zwischenablage speichern.

 sdptool browse xx:xx:xx:xx:xx:xx (Hardware-Adresse des Loggers)

Hier suchen wir nach dem Eintrag, der den Kanal des Loggers angibt. Die Zeile fängt mit “Channel” an.

Nun muss die rfcomm.conf editiert werden. Die Datei liegt in /etc/bluetooth/ Sie ist folgendermaßen aufgebaut:

#
# RFCOMM configuration file.
#
rfcomm0 {
# Automatically bind the device at startup
bind yes;
# Bluetooth address of the device
device 00:18:E4:1F:DC:A7;
# RFCOMM channel for the connection
channel 1;
# Description of the connection
comment "Columbus V-900 GPS-Logger";
}

Hier müssen folgende Einträge angepasst werden – eigentlich alle ;)

  1. bind: ist standardmäßig auf no gesetzt, wir ändern es auf yes
  2. device: hier muss die Hardware-Adresse des Loggers eingetragen werden
  3. channel: hier wird der Wert aus dem vorherigen Schritt eingetragen (i.d.R 0)
  4. comment: Hier kann man irgendwas eintragen, ein Kommentar halt!

Nun sollte sich rfcomm starten lassen. Vorher gehen wir aber sicher, dass es das Device nicht schon gibt… Also erst mal

rfcomm release 0

Nun sind wir sicher, dass es kein entsprechendes Device mehr gibt. Also können wir die Verbindung starten.

  • rfcomm connect 0

Nun sollte folgende Meldung auf dem Terminal erscheinen:

...connected /dev/rfcomm0 to xx:xx:xx:xx:xx:xx (Hardware Adresse)
...Press CTRL-C for hangup

In einem weiteren Terminal können wir nun gpsd starten.

gpsd -n -N -D4 /dev/rfcomm0

Dabei sind -n und -N wichtig. -N verhindert das “der Dienst” in den Hintergrund geschoben wird und -n besagt dass auch GPS-Daten vom Device abgefragt werden, wenn kein Client auf den gpsd zugreift. Ohne die beiden Optionen hatte ich teilweise erhebliche Probleme die Verbindungen stabil zu halten.  -D4 Gibt das Debug-Level an. Ich lasse mir hier gerne etwas mehr anzeigen ;)

RoyalTek RGM-3800

RoyalTek RGM-3800 mit Zubehör

RoyalTek RGM-3800 mit Zubehör

Der RoyalTek RGM-3800 spricht Standardmäßig nicht mit Linux. Es gibt allerdings einige Programme mit denen man den Logger auch komfortabel unter Linux verwenden kann.
  • Informationen zum Logger im OSM-Wiki
  • http://code.google.com/p/rgm3800py/
  • http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Royaltek#RoyalTek_RGM-3800
  • http://www.markus-dollinger.de/2007/11/02/preiswertes-geo-tagging-mit-dem-royaltek-rgm-3800/

Sobald der Logger geliefert ist, werde ich ihn hier noch ein wenig genauer vorstellen, auch wenn auf der Seite im OSM-Wiki schon recht viel zu dem Logger geschrieben wurde.

Garmin .tcx nach .gpx konvertieren

Ich habe das Problem, dass aus meinem Garmin-Navi leider nur .tcx Dateien herausfallen, was ein garmineignenes Format für GPX-Tracks ist. Leider können die wenigsten Programme damit direkt etwas anfangen. Um die Tracks wirklich nutzen zu können, sollte man sie in das .gpx Format umwandeln, dass die meisten Anwendungen (eigentlich alle die ich brauche) verstegen. Für die Konvertierung der Dateien benutze ich GpsBabel. Leider ist der Aufruf über die Kommandozeile etwas kryptisch und da ich es nicht täglich nutze vergesse ich immer wieder die Syntax. Um das zu verhindern habe ich mir ein kleines Script gebastelt, dass alle .tcx Dateien im angegebenen Verzeichnis in .gpx Dateien umwandelt. Nichts großes, aber für mich ein wichtiges und praktisches Helferlein:

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Experimente mit ffmpeg und libx264

Mit meiner “neuen” Digitalkamera, einer Canon IXUS 100IS, kann man neben sehr schönen Fotos auch HD-Videos in 720p drehen. Leider ist das Quicktime-Format, in dem die Kamera die Videos speichert nicht unbedingt platzsparend. 1 Minute Film benötigt ~180MB Speicherplatz. Problematisch wird es, wenn man die Videos im Internet präsentieren möchte, und nicht die Kontrolle über seine Daten aus der Hand geben möchte. 180MB für einen 1minütigen Videoclip, das ist eindeutig zu viel. Daher habe ich mich auf die Suche gemacht wie man die Videos möglichst verlustfrei komprimieren kann. Meine Suche war nach einem Wochenende voller Recherchen und Experimente schließlich auch von Erfolg gekrönt.

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