(kein) Verkehrschaos an der Hügelstraße

Heute morgen, welch Schreck, war die Ampelanlage an der Ecke Hügelstraße / Eckenheimer Landstraße ausgefallen. Vermutlich war ihr bei -14 °C auch einfach zu kalt. Eigentlich würde ich in so einer Situation ein hoffnungsloses Verkehrschaos erwarten. Allerdings floss der Verkehr besser als sonst. Die Mitarbeiter der Stadtpolizei die den Verkehr regelten haben es besser hin bekommen als die Ampel die dort normalerweise steht. Respekt! Vielleicht könnte man die Ampel ja dauerhaft kaputt lassen….

ChromiumOS – Vorschau

In letzter Zeit hat man ja schon einiges von ChromiumOS gehört. Da ich nie Lust hatte es mit aus den Quellen selber zu kompilieren habe ich es mir auch noch nicht angeschaut. Doch nun gibt es unter http://chromeos.hexxeh.net/vanilla.php jede Nacht einen nightly build, in einen VBox-Container verpackt. Damit ist es denkbar einfach geworden schon vorab einen Blick auf ChromiumOS/ChromeOS zu werfen.

Flaschenpost

Heute habe ich eine E-Mail bekommen, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Es war ein 19jähriger Niederländer der mir schrieb, dass er eine Flaschenpost von mir gefunden habe. Die Flaschenpost habe ich, noch halb als Kind, in die Nordsee geworfen. Sie muss seit mindestens 1994 in dem Meer getrieben sein, dann damals war mein letzter großer Nordseeurlaub, bei dem ich Flaschenposten gestartet habe. Das jetzt noch eine auftaucht, nach 14 Jahren hätte ich nicht mehr erwartet. Es ist allerdings schon die zweite Flaschenpost, auf die ich eine Antwort erhalte. Die erste wurde nach kurzer Zeit an der schottischen Küste gefunden. Die jetzige hat es allerdings nicht so weit geschafft. Leider kann ich nicht mehr genau zuordnen wo ich die Flaschenpost auf ihre Reise geschickt habe, vermutlich war es allerdings am Oosterschelde-Sperrwerk (wiki/osm.org/gmap), einem Teil der Deltawerken. Gefunden wurde die Flasche nun in einem Wellenbrecher bei Ijmuiden (osm.org/gmap). Der Finder schreibt in seiner Mail: “Heute war ich am Meer und sah ein Flasche auf den Wellenbrecher. Weil ich sah das da ein Brief in war, versuchte ich sie zum packen. Das war ein Hell of a Job, aber es hat gelungen.

Leider ist die Flasche in all der Zeit im Wasser etwas Leck geschlagen. Daher hat der Brief im inneren etwas gelitten. Um die Flaschenpostbriefe nicht alle von Hand schreiben zu müssen hatte ich mir damals (auf meinem Nadeldrucker) Vorlagen für die Briefe gedruckt und vor Ort dann die vorgesehenen Felder mit dem Ort und Datum des “Abschickens” befüllt. Da diese Flasche aber in all den Jahren Leck geschlagen ist, hat sich die Farbe des Stifts leider ausgewaschen. Daher konnte der Finder leider nicht mehr erkennen wo ich die Flasche ins Meer geworfen habe. Über das Datum bin ich mir leider auch nicht mehr im klaren. Es muss aber im Sommer 1993 oder 1994 gewesen sein. Wenn ich mich richtig erinnere waren wir damals den Sommerurlaub in den Niederladen verbracht haben. Hier muss ich mal die elterlichen Unterlagen durchsuchen. Da finden sich bestimmt noch Alben und Mappen von dem Urlaub. Eventuell kann ich dann mehr Details zu der Aktion finden.

Durch das Leck war der Brief in der Flasche wohl schon leicht angeranzt. Da nicht nur ich die Woche auf Reisen bin, sondern auch der Finder, gibt es noch kein Bild von dem Brief. Er hat ihn zu Hause gelassen, wird mir aber ein Foto schicken, wenn er wieder zu Hause ist. Ich bin mal gespannt. Wenn ich zu Hause wieder zu Hause bin werde ich mal schauen ob ich noch ein Foto von einer der Flaschenpostaktionen finde.

Lecker Suppe

Nach langem hin und her habe ich mich heute dazu durch gerungen mir nun auch ein Süppchen zu kochen. Unter http://telegnom.soup.io ist der Tisch gedeckt. Das Layout muss ich noch ein wenig anpassen und der Inhalt ist auch noch nicht prickelnd. Mal schauen was sich daraus entwickelt. Die Suppe die um meine kleine Insel herum suppt und brodelt ist auf jeden Fall angerichtet.

(J)OSM Cheat Sheet

Ich arbeite derzeit mit einem anderen Mapper zusammen an einem (J)OSM Cheat Sheet. Dieses soll sich besonders an Anfänger richten, die einen Einstieg in (J)OSM finden wollen. Die Idee dazu entstand im Vorfeld zu einer Mappingparty. Dabei handelt es sich um einen Flyer, den wir mit LaTeX gestalten. Das LaTeX-File wird dabei in einem Git-Repository auf github.com verwaltet. Ich habe auf dem Server einen Cronjob eingerichtet, der alle 10 Minuten die aktuelle Version des Repository’s auscheckt und ein .pdf aus dem .tex rendert. Das “frische” .pdf findet sich hier.

Wichtig: An dem Cheat-Sheet wird aktuell noch intensiv gearbeitet. Es ist möglich, dass die aktuelle Version daher noch Fehler enthält.

Bioplastik – die Erste

Vor kurzem hatte ich durch Zufall im Internet etwas über Bioplastik gelesen, und dass man einen auf Stärke basierenden Kunststoff sehr leicht selber herstellen kann. Das klang alles sehr interessant und mein Interesse war sofort geweckt. Die “Zutaten” die benötigt werden, sollten sich in einem “normalen” Haushalt finden lassen, außer dem Glyzerin (Glyzerin nicht Nitroglyzerin ;) Glyzerin ist in jeder Apotheke zu erhalten.Ich hatte keins zu Hause, also schnell zur Apotheke um welches zu kaufen. Die Apothekerin schaute mich etwas verwundet an, als ist 100ml Glyzerin verlangte. Verwundert fragt sie mich was ich damit vorhabe. Ich erklärte ihr das ich Bioplastik kochen will, was sie, glaube ich, auch nicht wirklich verstanden hat. Egal, jedenfalls hat sie mir es verkauft ;)

Im Internet gibt es verschiedene Rezepte für Bioplastik. Ich habe mich zunächst für ein einfaches entschieden. Ich habe folgende Zutaten verwendet:

  • 14 Teile Wasser
  • 2 Teile Essig (5%ig)
  • 1 Teil Glyzerin
  • 3 Teile Stärke

Die Mischung habe ich in einem alten Topf auf dem Herd vorsichtig erhitzt. Je nach Quelle wurde gesagt, dass die Masse nicht kochen darf /gekocht werden muss. Also habe ich einen Teil der Masse, bevor sie zu kochen begann, abgenommen und zwischen Backtrennpapier ausgerollt. Die restliche Masse habe ich ~5 Minuten köcheln lassen und dabei (fast) pausenlos umgerührt. Die gut gekochte Masse habe ich ebenfalls zwischen Backtrennpapier ausgerollt. Einen kleinen Rest, den ich noch übrig hatte habe ich in eine kleine Glasschale gegeben.

Das Plastik braucht nun – laut Quellen – bis zu 24h um aus zu härten. Danach soll das Bioplastik fertig sein und zur weiteren Verarbeitung bereit. Bin mal gespannt ob die Masse bis morgen Abend ausgehärtet ist und sich noch vom Backtrennpapier trennen lässt.

*Update 1 – der Morgen danach*

Die Masse ist über Nacht geleeartig geworden. Sie klebt nicht mehr und man kann sie vorsichtig anfassen. Wenn man zu feste zulangt zerquetscht man es und es klebt doch wieder an den Fingern. Das Backtrennpapier konnte ich teilweise bereits entfernen; es lies sich leicht abziehen. Die beiden Platten habe ich zum trocknen in die Sonne gelegt. Ich hoffe dass sie heute Abend getrocknet und “fest” sind.

* Update 2 – der zweite Tag*

Nachdem es in der Nacht noch ein heftiges Unwetter gab, und ich vergessen habe das Zeug rein zu holen, hat sich die Plaste in einen undefinierbaren Brei verwandelt. :( Ich werde die Reste wohl unter Mutters Blumen kippen, damit sie dort in Ruhe vermodern können.

* Update 3 – meine Verpeiltheit*

Ich habe ja völlig vergessen, dass ich noch die gekochte Masse hatte. Die lag etwas weiter unter dem Dach auf einer Truhe und hat nur wenig Wasser bei dem Wolkenbruch abbekommen. Ich konnte jetzt leider nur einen kleinen Brocken retten, der trocken geblieben war. Es ist zwar etwas wellig geworden, und ungleichmäßig dick, aber es geht in die richtige Richtung!

Hier nun ein paar Bilder von der Aktion:

Firefox synchronisieren

Mit Mozillas Firefox Plugin “Weave” kann man seine Firefox-Installationen auf mehreren Rechner synchronisieren. Dabei kann Weave mehr als die bekannten Plugins wie “XMarks”. Denn Weave synchronisiert nicht nur Lesezeichen und gespeicherte Passwörter, sondern kann auch die Historie und offene Tabs synchronisieren. Das beste daran ist aber, dass man dazu seine Daten noch nicht einmal in fremde Hände geben muss. Wer über einen eigenen Webserver verfügt, kann sich seinen eigenen Weave-Server aufsetzen, und das ohne all zu großen Aufwand. Wie man es macht beschreibe ich im folgenden:

Es gibt zwei Versionen des Weave-Servers. Zum einen gibt es den “original” Mozilla Weave Server, den ich mir allerdings nicht weiter angesehen habe, und zum anderen den Weave Minimal Server, auf dessen Installation ich hier im Folgenden näher eingehen werde. Für eigene Installationen empfiehlt Mozilla auch die Verwendung der in PHP implementierten minimal Version.

Voraussetzung für den Betrieb des Weave Minimal Server

  • Laufender Webserver (Apache oder Lighttpd funktionieren)
  • php > 5.0 (?)
  • sqlite

Weiterhin benötigen man Zugriff auf die Konfiguration des Servers. Bei Apache dürfte auch htaccess reiche, da man einen Rewrite einrichten muss.

Installation

Die Installation ist denkbar einfach. Der Tarball wird in ein Verzeichnis des Webservers entpackt (z.B. /var/www/weave). Die Benutzerrechte der Dateien müssen so angepasst werden, dass der Benutzer unter dem der Webserver läuft die Dateien lesen und ausführen kann. Weiterhin muss der Benutzer das Verzeichnis der Installation beschrieben dürfen, um die SQlite Datenbank anlegen zu können. Nach dem die Dateien entpackt und die Rechte angepasst wurden, muss die Konfiguration des Webservers um die oben bereits erwähnte Rewrite-Regel erweitert werden.

Bemerkungen

Es ist prinzipiell möglich den Server auf http zu betreiben. Ich schließe mich an dieser Stelle allerdings der Meinung Mozillas an, dass dies wenig ratsam ist. Immerhin werden hier Psswörter etc. übertragen. Auch wenn die Passwörter von dem Firerox-Plugin verschlüsselt werden, rate ich jedem an dieser Stelle https einzusetzen.

Maßstab für’s Mapping

Ich hatte schon mehrfach die Situation, dass ich Unterwegs etwas fotografieren wollte, und dabei einen Größenvergleich brauchte. Meistens hat man nichts geeignetes dabei.  Ich hatte in der Wiki mal auf einem Foto so ein schwarz-weißes Schachbrettmuster gesehen, dass jemand mit fotografiert hatte. Die Idee habe ich aufgegriffen und mir einen Maßstab in handlicher Größe gebastelt. Ich hatte noch einige Laminierfolien im EC-Kartenformat. Die habe ich als Grundlage für meinen Maßstab benutzt. Die Größe hielt ich für praktisch, da der Maßstab so in jeden handelsübliche Portemonnaie passt und man ihn so immer dabei hat.

Aus der Größe der Laminierfolie ergab sich dann die Größe für die zu erstellende Grafik. 8cm auf 5cm schien mir gut zu sein. In der Größe kann man das gut in den kleinen Folien laminieren und man hat sogar noch einen “Sicherheitsrand” der sicherstellt, dass es auch wasserdicht eingeschweißt wird.

Die Grafik für den Maßstab habe ich in Gimp erstellt. Die Datei dann in pdf umgewandelt und ausgedruckt. Beim Ausdrucken muss man darauf achten, dass man keine Größenanpassung auswählt. Sonst sind die Felder am Ende nicht mehr genau 1cm*1cm groß. Die Abweichung wäre sicher nicht sehr groß, aber es gäbe sie!

Openstreetmap Maßstab

Openstreetmap Maßstab

Das gedruckte Bild habe ich dann mit einem Rollschneider ausgeschnitten und in besagte Folie eingeschweißt. Seinen ersten Praxistest muss der Maßstab zwar erst noch bestehen, aber ich glaube das funktioniert.

Wer sich den Maßstab nachbauen will, kann sich hier die Gimp-Datei runter laden und hier Openstreetmap Maßstab.

Achso: Falls derjenige der die oben beschriebene Bilder im Wiki erstellt hat und somit der “Vater” dieser Idee ist, das hier liest, darf er sich gerne bei mir melden, um hier entsprechend lobend erwähnt zu werden :)